TRAVERTIN

Travertin für den Innen- und Außenbereich

Der helle „Stein aus Tivoli“ kann gelblich bis braun (enthält Limonit) oder rötlich bis rot (enthält Hämatit) sein und lässt sich sowohl schleifen als auch polieren. Bodenplatten aus Travertin sind meist porös und mit Hohlräumen durchsetzt, was ein angenehmes Gehgefühl verleiht, aber dennoch frostfest und rutschfest. Der Naturstein eignet sich somit für:

  • die Gestaltung von Badezimmern,
  • als Baustein und für Terrassenfliesen sowie
  • zur klassischen Dekoration im Innen- und Außenbereich.

Die helle Farbe von Travertin verhindert, dass sich Terrassenfließen oder Steintreppen aus Travertin in der Sommerhitze aufheizen. Unter Witterungseinflüssen im Außenbereich entwickelt der Naturstein trotz Politur mit der Zeit eine einnehmende matte Patina.

Was ist Travertin?

Travertin ist eine Art Kalkstein, der mehr oder weniger porös sein kann, also mehr oder weniger mit Hohlräumen durchsetzt ist. Bei der Entstehung wurden nämlich Pflanzenteile eingeschlossen, die sich dann zersetzt haben. Oft bleiben diese Pflanzenstruktur auch im Stein erhalten, was dem Travertin ein besonderes Aussehen verleiht. Durch seine geringe Dichte aufgrund der Hohlräume ist der Travertin relativ leicht und kann recht gut bearbeitet werden.

Antikmarmor

Travertin kann beispielsweise durch Trommeln bearbeitet werden. Dadurch entsteht der sogenannte Antikmarmor. Hier bearbeiten Gesteinsbruchstücke den Travertin in einer großen Trommel so, dass die Kanten leicht abgerundet werden und die Oberfläche einen antiken Effekt erhält. Daher nennt man getrommelten Travertin auch Antikmarmor. Auch Kalkstein und Marmor können auf diese Art und Weise bearbeitet werden.

Besondere Eigenschaften von Travertin

In seinem natürlichen Vorkommen ist der Naturstein Travertin leicht zu brechen und zu sägen. Fester Travertin, bei dem die Hohlräume durch weitere Kalkausfüllung geschlossen wurden, kann geschliffen und poliert, getrommelt oder gebürstet werden. Dadurch ergeben sich verschiedene Steinstrukturen. Der Naturstein bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten als Baustein und als Dekoration. Angeboten wird Travertin offenporig oder gespachtelt. Römische Baumeister verwendeten Travertin gerne für das Grundmauerwerk von Hochbauten, da die Offenporigkeit eine hohe Verdunstungsoberfläche bietet und dadurch der Sockelbereich permanent trockengelegt werden konnte. Travertin ist trotz seiner hohen Wasseraufnahme frostfest.

Travertinfliesen und Bodenplatten aus Travertin

Travertin eignet sich hervorragend für Bodenplatten und Travertinfliesen im Innen- und Außenbereich. Travertinfliesen schaffen eine heimelige und rustikale Atmosphäre im Wohnbereich. Travertinplatten als Bodenplatten für den Außenbereich sind widerstandsfähig und wetterfest. Im Außenbereich heizen sich die Bodenplatten durch ihre helle Farbe nicht auf, und auch im Innenbereich entsteht auf den Fliesen ein angenehmes Gefühl beim Barfußgehen.

Vorkommen & Entstehung von Travertin

Travertin zählt zu den Sedimentgesteinen und besteht fast ausschließlich aus Calciumcarbonat (CaCO3). Travertine zählen zu den Weichgesteinen und sind deutlich geschichtete (oft mit verschieden intensiver Färbung), feste und polierfähige Gesteine, die in Lagerrichtung zersägt eine Bänderung zeigen. Kalktuffe sind dem Travertin ähnlich, zeigen aber diese Schichtung nicht. Der mehr oder weniger poröse Kalkstein wurde aus (vor allem kalten) Süßwasserquellen in der Nähe von älteren Marmor- oder Kalksteinvorkommen (Carbonat) als Quellkalk chemisch ausgefällt. Jüngere Travertinbildungen kommen in Gegenden mit Vulkanismus oder postvulkanischen Austritt von Kohlenstoffdioxid vor, besonders solchen mit hochtemperierten Wässern, wie etwa in der Türkei.


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